Wuppertaler Brücken sanieren per Sponsoring

Posted on 07/02/2010 von

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Die Brücken im Tal von Wuppertal sind echt schlimm. Viele Brücken, welche es ermöglichen sollen, von der einen zur anderen Seite der Wupper zu kommen, sind nur noch einspurig, nicht befahrbar, für Fußgänger nicht zugänglich oder wurden für LKW´s gesperrt. Wie immer hat die Stadt kein Geld. Der Zustand in den letzten Jahren wird aber immer schlechter, weil nicht ausreichend gehandelt wird. Also steigen die Kosten für die Sanierung, je länger man wartet.

Ich hab mir überlegt, warum man nicht einfach ein Sponsoring macht. Unternehmen dürfen den Namen der Brücke ändern und sorgen als Paten dafür, das diese relativ „kleinen“ Brücken saniert werden. Wenn stört es schon, wenn eine Brücke plötzlich „Vorwerk Brücke“ heißt? Und selbst wenn z.B. Vorwerk noch eine Statur von einem goldenen Staubsauger an der Brücke platziert oder ein Schild aus Bronze auf das Sponsoring aufmerksam macht. Und wenn die Werther Brücke plötzlich Sträter-Brücke heißen würden, wäre es auch kein Beinbruch. Wenn die Brücke dafür wieder im vollen Umfang genutzt werden kann, kann man sowas doch akzeptieren.

So wie man in der Vergangenheit Pinguine (Staturen) kaufen konnte und damit dem Zoo geholfen hat, kann man doch auch Paten für die Brücken suchen. Sind die Sanierungen abgeschlossen, wäre auch ein Wupperbrücken-Fest möglich, wo dann an den einzelnen Brücken kleine Feste, Bühnen (was auch immer) aufgebaut werden. Per Schwebebahn können die Festbesucher dann die einzelnen Veranstaltungsorte besuchen. Zum Fest könnten dann Künstler die einzelnen Brücken in Szene setzen. Licht-Installationen wären eine Idee.

Man muß einfach nur zusammen einen Weg finden. Da können Bürger, Unternehmer und Stadt gemeinsam eine Lösung finden.

Was natürlich doof wäre, ist z.B., wenn die ARGE diverse Stützen der Schwebebahn sponsoren würde. Gut, die ARGE kennt sich mit Stütze aus, aber das Ziel wäre verfehlt. 😉

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Posted in: Wuppertal