Rückblick und weihnachtlicher Gruß

Posted on 23/12/2009 von

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Nun haben wir den heiligen Abend in gut zwei Stunden. Dann ist zumindest der 24.Dezember.2009. Die letzten Einkäufe, das letzte Geschenk und nochmal wird die Stadt bis ca. 13 Uhr richtig dicht sein. Ich werde es erleben, weil ich hinter der Theke in der Bäckerei stehe. So ist es von mir gewollt und gefordert, damit die Kids und meine Frau in Ruhe alles für den Abend vorbereiten können. Eben Traditionen pflegen. Und purer Eigennutz. Ich hab es eben nicht mit Deko. 😉

Und schaue ich so auf dieses Jahr zurück, was bald vorbei ist, so hat sich viel getan. Sowohl in der Welt, wie auch bei mir persönlich.

Leider kam der Schnee doch noch ein paar Tage zu früh in Wuppertal an, zumal er schon wieder zu schnell verschwindet. Lieber weiße Weihnachten, als grauer Matsch zu Weihnachten.

Dieses Jahr gab es auch viel Trauer um Menschen. Berühmte Menschen eben. Michael Jackson oder Robert Enke haben bewegt. Doch mich bewegt mehr der Gedanke, das meine Oma nun seit einem Jahr tot ist und nicht erleben konnte, wieviel Glück mir wiederfahren ist. Glück und Erfolg, der bei mir selten ist. Und das sowohl privat wie auch beruflich. Ich hätte ihr gerne gesagt, das es mir heute sehr gut geht. Ein Michael Jackson, der nach seinem Tod eher für die Abwrackprämie taugt oder als Ersatzteillager für andere Menschen,die mal eine Nase aus Plastik haben wollen. Eben der Jackson und sein Tod ist zwar schade, aber berührt mich doch eher wenig. Genauso wie Enke, der Nationalspieler, den ich erst kannte, als die Medien sein Tod so hoch präsentierten, als wenn mal wieder ein Flugzeug zu tief flog und ein Hochhaus zerstört hätte.

Auch das Bayern nicht Herbstmeister 2009 geworden ist, berührt mich so sehr, als wenn plötzlich die Schweinegrippe ausgestorben wäre. Wobei, Schweinegrippe ist ja eine geniale Erfindung. Ich frage mich, ob die Pharmakonzerne von den Anti-Viren-Software Herstellern gelernt haben. Erstmal böse Viren entwickeln und als gefährlicher darstellen, als es ist und danach das Gegenmittel bewerben. Umsatz ist gesichert. Trotz Wirtschaftskrise, hat die Pharmaindustrie dank der Schweinegrippe kaum Probleme. Ein Konjunkturprogramm, was wirksamer ist, als was die Regierungen der Welt bisher auf die Beine gestellt haben.

Das bringt mich zu Mutti. Ja, alle 4 Jahre kann man neu wählen und die Wähler wurden von Mutti so gelangweilt, das diese wohl geschlafen haben müssen. Anders ist nicht zu erklären, das Mutti mal wieder Kanzlerin ist. Immerhin hat es eine gute Seite. Die SPD wird endlich erneuert. Obwohl, das stimmt auch nicht. Siggi quatscht mehr, als er wirklich umsetzt. Könnte allerdings funktionieren. Schröder hat es ja auch so geschafft.

Toll ist das Schuhmacher wieder bei der Formel 1 ist. Ärgerlich, wenn das Denkmal der Formel 1 sich blamiert. Doch berührt es mich wirklich. Eigentlich nicht. Schuhmacher taugt als Gesprächsthema für Smalltalk. Rest egal.

Was mich wirklich berührt, ist die Tatsache, das meine Frau, ihre Kinder und ich uns alle zusammen lieben und wir beruflich und privat dieses Jahr sehr erfolgreich abschließen können. Wir sind zu einer Familie geworden. Darauf können wir vier stolz sein. Und trotz der vielen Störfeuer, konnte uns niemand schaden oder langfristig erschüttern. So feiern wir vier Weihnachten im wahrsten Sinne: „Das Fest Der Liebe“. Mein Engel, ich liebe Dich und Deine Kinder.

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Posted in: LM Times intern