Traurig!! Robert Enke eine Witz-Trauer

Posted on 22/11/2009 von

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Klar, wenn ein öffentlicher Mensch gestorben ist und eine gewisse Beliebtheit hat, dann ist öffentliche Trauer auch verständlich. Und wenn es extreme Umstände sind, sitzt auch der Schock sehr tief. Was ich in den letzten gut zwei Wochen erlebt hat, lässt mich jedoch nur den Kopf schütteln.

Robert Enke durch Selbstmord gestorben. Ein Nationalspieler von Hannover 96 hatte Depressionen und hat sich vom Leben verabschiedet. Das Fans trauern, das ist ja alles ok. Das Medien vom Tod berichten auch. Doch so extrem hoch, wie die Anteilnahme war, wirkte es fast so, als wenn der Papst, Michael Jackson und Elvis in einer Person gestorben wären. Ein volles Stadion zur Trauerfeier. Massenbewegung durch Hannover. Schlagzeilen, die selten so extrem hoch waren, wie da. Ein Spiegel, welcher Robert Enke auf dem Titel hatte, war bereits am Erscheinungstag in vielen Kiosken vergriffen. Eine Betroffenheit, und ein extremes Medienereigniss, was so in der Form extrem selten oder besser, noch nie da war, wegen einem Fußballspieler.

Gut, er war sicher ien guter Spieler, doch dann müßte ja jeder Tod eines Spielers zu dieser Massentrauer führen. Seine Umstände, mit dem Tod seines Kindes vor ein paar Jahren. Mit seiner persönlichen Story. Hmmm, sicher ein Ding, wo sich mit viele verbunden fühlen. Doch auch das liefert keine ausreichende Erklärung. Und gut, er ist ein Fußball-Star, aber eben auch nur einer von vielen.

Erklären kann ich mir den Rummel nicht und finde diesen auch nicht gut. Mich würde mal interessieren, wieviele Menschen sich an die Trauer nur angehangen haben, weil es gerade inn war, um Enke zu trauern.

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