Das Supertalent 2009 – Die Kritik zum Affenhaus

Posted on 18/10/2009 von

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Man kann es nicht anders sagen. „Das Supertalent 2009“ ist ein Affenhaus bei RTL. Oder besser ein Zirkus voller „Tiere, Stars und Sensationen“. Die Stars sind natürlich in der Jury. Toll wie Bruce die Sendung sprengt, als er am Freitag seinen Spaß mit den großen Seifenblasen hat. Tiere gab es auch, eher in Form von Menschen, welche sich zum Affen machen. Dazu gehört die Furz-Kanone, schlecht singende Trinker (gleich der erste Kandidat der ersten Ausgabe) oder auch Vögel, die meinten, trompeten zu können, ohne dem nötigem Instrument. Es gab aber auch Vögel, die gleich wieder eine Sensation waren. Bestes Beispiel sind die nackten Männer, die eine lustige Performence hingelegt haben und deren Geschlechtsteil mit Stoffvögeln verkleidet haben.

Doch Sensationen gab es wirklich und mehr. De Wasser-Nixe, das Mädchen, was „Somewhere over the rainbow“ sang oder der Sohn von Gunther Kaufmann, welcher mit viel Gefühl seinen Song sang.

Auch wie die Jury und das Publikum mit den Kandidaten aggiert hatten, war durchaus zwischendurch eine Sensation in den bisher gesehenen zwei Folgen.

Insgesamt brachte „Das Supertalent 2009“ eine lustige und kurze Unterhaltung, wo man die jeweils zwei Stunden kaum als solche wahrgenommen hat. Letztlich kann man sich aber auch nur darauf einlassen, wenn man sich bewusst ist, das die Sendung letztlich Trash ist. Auch Trash muß man Bock haben, sonst funktioniert es nicht. Aber selten schafft ein Sender, einen solchen Trash so gut zu machen.

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Posted in: Fernsehen