Das war "Der lange Tisch" 2009 in Wuppertal

Posted on 28/06/2009 von

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Wer mich im Twitter verfolgt, weiß bereits das ich gestern auf dem „langen Tisch“ war. Wuppertal hat gestern Nacht sein 80 jährigen Geburtstag gefeiert. Wuppertal ist eher bekannt für eher schlechte und langweilige Stadtfeste, wo schon um 23-24 Uhr die Musik aus ist. Und mit dem Hintergrund, fragte ich mich auch, warum ausgerechnet an dem Tag neben dem „Langen Tisch“ auch noch die „Extra Schicht“ im Ruhrgebiet und der NRW-TAG in Hamm sein muß. Konkurrenz direkt vor der Haustür. Und als dann noch das typische Wetter von Wuppertal kam (sprich Regen), glaubte ich kaum noch an einen Erfolg.

Es kam anders. Meine Tour von Werth bis zum Laurentiusplatz habe ich mit meinem Engel zu Fuß zurückgelegt und mußten feststellen, das Wuppertal feiern kann. So wie man mit erstaunen feststellen konnte, das es letztes Jahr beim NRW-Tag in Wuppertal genial war, so konnte man auch hier feststellen, das die lange Festmeile von Oberbarmen über Barmen, Elberfeld, Zoo bis Vohwinkel, ein großes Fest war, was viele Menschen und Party-People angezogen hat.

Viele Bühnen und einiges an Vielfalt wurde geboten. Sympatisch war Barmen, weil dort auch viele private Leute und Vereine ihre Stände aufgebaut hatten. In Elberfeld war dann doch deutlich mehr an kommerziellen Ständen zu finden. Das merkte man auch an der Bratwurst. Diese gab es quasi alle 50 Meter (lange Strecken). Während die Vereine und Privatleute 1,50 Euro haben wollten, war in Elberfeld fast nur der kommerzielle Grillstand mit ab 2,50 Euro je Wurst.

Ein „trauriges“ Highlight war an der Kluse der Guther Gabriell. Direkt gegenüber bei Polo rockte dafür eine viel coolere Band. Wie auch immer diese noch heißt….

Doch es haben sich ja auch andere bekannte oder halbwegs bekannte Leute gemeldet. Ob es Hubert Kah, Sandra oder Leon Grosch war. Alles wahrnehmen und sehen konnte man einfach nicht. Es war aber toll und voll. Trotz Regen und trotz dem Wettbewerb im Nacken.

Da passte es ganz gut, das durch die gesamte Festmeile ein rotes Band gezogen war, wo zu lesen war „Wuppertal wehrt sich“. Wogegen eigentlich?

Gegen 23 Uhr bin ich wieder in Barmen gelandet. Der Rückzug war angesagt. Mit der Schwebebahn von Hauptbahnhof zum „Alten Markt“ war eine Zumutung, so voll war es. Und während um diese Zeit in Elberfeld die Hölle los war, wurde es in Barmen sehr leer. So gab es eine gute Band am „Geschwister Scholl Platz“, die auf einer sehr großen Bühne und auf einem großen Platz schon fast alleine war. Da waren vielleicht nur 30 Menschen vor und 5 Musiker auf der großen Bühne. Barmen blutet langsam aus, während in Elberfeld viel los war.

Ich frage mich, wie es am Zoo, in Sonnenborn und in Vohwinkel war. Weiß da jemand mehr?

Wenn die Party bis spät in die Nacht so cool war, dann bitte nächstes Jahr wieder im gleichen Umfang oder mehr. Dann bitte auch mit mehr Marketing bis ins Ruhrgebiet, Düsseldorf und Köln hinein. „Wuppertal wehrt sich“ dann bitte auch laut rausbrüllen, wie toll Wuppertal sein kann.

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