1&1 erhöht unbemerkt die Gebühren bei Rücklastschrift

Posted on 04/03/2009 von

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Wenn man Kunde bei 1&1 ist, sollte man regelmäßig prüfen, ob sich die AGB´s verändert haben. Es ist schon viele Jahre der Fall, das die AGB´s eher still und heimlich geändert werden. Spürbar kann es z.B. werden, wenn man eine Rücklastschrift hat. Sowas kann immer passieren, wenn das Konto nicht ausreichend gedeckt ist und 1&1 einen unerwartet hohen Betrag abbucht. 1&1 berechnet bei Rücklastschrift bis vor kurzer Zeit 9,60 Euro. Diese wurde wohl seit Januar auf 12 Euro erhöht. Also mal eben 2,40 Euro mehr.

1&1 beruft sich in dem Moment auf die AGB´s, allerdings wurde z.B. ich nicht auf die Änderungen in den AGB´s aufmerksam gemacht, was eigentlich jede seriöse Firma macht (also darauf hinweisen). Das der Firma bei einer Rücklastschrift ein gewisser Aufwand entsteht, ist jedem klar. Auch muß die entsprechende Firma, welche die Abbuchung angefordert hat (z.B. 1&1) selber Gebühren bei ihrer Hausbank zahlen. Doch gleich 12 Euro (E-Plus 15 Euro) ist schon nicht mehr nachvollziehbar hoch. Und besonders ärgerlich, wenn man z.B. eine Rücklastschrift wegen 10 Euro hat. Da darf man dann im Fall von 1&1 wegen 10 Euro gleich 22 Euro bezahlen.

Nebenbei, der Kunde muß grundsätzlich informiert werden, wenn sich die AGB´s ändern. Nach Kenntnissnahme hat der Kunde 6 Wochen Zeit um die AGB´s zu akzeptieren oder diese abzulehnen. Eine Ablehnung bedeutet meist, das die Firma dem Kunden kündigt. Es ist in dem Moment für den Kunden, der eh vorzeitig aus dem Vertrag will, eine willkommene Chance, die Firma als Kunde zu verlassen.

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Posted in: Verbraucher