Eine Bank nach altem Vorbild gründen

Posted on 19/02/2009 von

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Vor einigen Jahren, ja eher Jahrzehnten und noch weiter zurück, da war der Banker noch ein Bankier. Das klingt gehoben, allerdings hatten diese ein hohes Ansehen in der Gesellschaft. Mit einem guten Grund. Diese Bankiers haben Gelder genommen und mit Zinsen zurück gegeben. Diese Bankiers haben Kredite vergeben und genau geprüft, wem man Geld gibt. Die Bankiers hatten die Aufgabe, Gelder neu zu verteilen, um so eine solide Wirtschaft zu schaffen, wenn man so will. Da gab es eine Tugend, welche man heute nicht mehr kennt. Die Tugend und Pflicht des Bankiers war es, möglichst alle Risiken zu vermeiden und mit dem anvertrautem Geld mit größter Versorge und Vorsicht zu begegnen. Gut, die Gewinne haben sich in Grenzen gehalten, aber auch das Risiko war überschaubar.

Warum buttert man eigentlich das ganze Geld in die Banken von Heute, um diese zu retten? Da geht es doch meist nur darum, die Banken am Leben zu halten und Kredite verteilen diese dadurch auch nicht (was eigentlich erreicht werden sollte). Letztlich minimieren die Banken ihren Verlust, machen weiter Bonuszahlungen und die Verantwortung überlassen diese doch anderen.

Ich finde, man sollte das ganze Steuergeld, was man derzeit den Banken aufzwingt, lieber behalten und eine neue Bank gründen, welche für mindestens 50 Jahre festgeschrieben bekommt, die Gelder nur zur Kreditvergabe zu vergeben und vor der Vergabe von Krediten, sorgfältig prüfen, wem diese das Geld geben. Kunden können Sparbücher und Konten einrichten oder Kredite aufnehmen. Mehr sollte diese neue Bank nicht machen dürfen. Damit dürfte mehr erreicht werden (für Volk und Wirtschaft), als unverbesserliche Idioten am Leben zu halten.

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Posted in: Wirtschaft