Nach der Arbeit darf man auch stolz sein

Posted on 28/10/2008 von

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Ich lehne mich gerade sehr zufrieden zurück. Die Arbeit der letzten Tage, welche ich intensiv geleistet habe, ist nun im groben durch. Viel Holz wurde gefällt und nun steht die Hütte, die noch mit Leben erfüllt werden will. Doch wenn ich so schaue, was ich geschaffen habe in kürzester Zeit und das mit einer (wie ich meine) doch sehr guten Idee, so bin ich sehr stolz auf mich. Auch wenn ich genau weiß, es steht noch einiges an Arbeit an, so kann ich für mich innerlich ein Richtfest feiern.

Die Anspannung der letzten Tage. Die Gedanken, welche in den Tagen immer wieder nur um ein Thema kreisen, sind nun plötzlich so gut wie verschwunden. Ich bin einfach nur mit Glück erfüllt und setze große Hoffnungen in dem neuen Ding, was bei Erfolg, alles übertreffen kann, was ich je geschaffen habe. Selbst mein größter Erfolg vergangener Zeit (Masterportal24 – die Webmaster-Community) würde dagegen ganz klein aussehen.

Aber irgendwie bereitet mir genau das auch Kopfschmerzen. Kann ich meine eigenen Erwartungen erfüllen? Wollen die Menschen überhaupt das, was ich da auf die Beine gestellt habe? Werde ich Mitstreiter finden? Und auch wenn Marcus vom Wupperblog schon Interesse zeigt und recht positiv gestimmt ist, so ist mir klar. Ich kann mein Ziel nur erreichen, wenn ich auch weiter hart dafür arbeite. Zu schaffen ist es. Das Kapital, was mir für Marketing-Arbeit fehlt, muß ich mit Geduld, Kampf, Arbeit und viel Zeit schaffen, aber es ist zu schaffen.

Wovon ich rede? Ich rede von der Idee, eine „Bürger Nachrichten“ Seite für Wuppertaler zu schaffen. Ich rede von der Idee „Bürger schreiben über Wuppertal“. Und ich bin im Prinzip soweit, das Projekt offiziell bekannt zu machen. Ich habe kaum Zweifel das es einschlagen wird. Doch ich suche noch nach einer Idee, das Ding, mein Ding, mit einem Knall starten zu lassen. Ein Knall, wo es jedem schwer fallen wird NEIN zu sagen. Wo jeder sagt: „Ich will dabei sein“. Tja, und so sitze ich hier entspannt am Rechner und merke am Ende doch, das ich nicht so entspannt bin, wie ich es sage. Ich bin richtig aufgeregt und freue mich, endlich ganz offiziell den Startschuß zu geben.

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Posted in: LM Times intern