Zuviel Sangria oder: Sat.1 "Die Bienen – Tödliche Bedrohung"

Posted on 13/10/2008 von

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Sangria ist auf Mallorca sehr beliebt und wird bevorzugt in Eimern serviert. Der Sender Sat.1, welcher durch die hohen Schulden der Heuschrecken-Eigentümern und den Spar-Runden geplagtem Programm, ein Problem hat, scheint das zu kennen. Und so kann ich mir sehr gut vorstellen, wie Sat.1 auf die Idee kam, den Film „Die Bienen – Tödliche Bedrohung“ zu drehen. Ich stelle es mir mal so vor:

Programmchef und Manager kommen auf den Punkt, man braucht ein billiges Programm mit Sensationen. Da aber nicht viel Geld da ist, nimmt man am besten einen gestrandeten alkoholisierten Autor, welchen man auf Mallorca am Ballermann findet. Ist ja billig. Also trifft man sich von Problemen geplagt auf dem Ballermann und gönnt sich einen Sangria-Eimer nach dem anderen, als dann der Autor auf eine Idee kommt. Wie wäre es, wenn man eine Katastrophe auf Mallorca aufkommen lässt. Während den Dreharbeiten kann man weiter feiern und lässt es sich gut gehen und billig produzieren kann man es auch. Darauf meint dann der Programmchef, das man irgendwas wie eine Apokalypse braucht. Irgendwas biblisches. So wie im alten Testament mit den Ägyptern, Moses und den Plagen. Darauf der Autor: „Ich habs. Wie wäre es mit einer Bienenplage?“ Darauf ein Manager: „Hey, und es müsste eine tödliche Bedrohung sein.“ Darauf der Autor: „Wie wäre es mit ‚Die Bienen – Tödliche Bedrohung“. Und stolz auf die beschlossene Idee, stößt man mit einem Meter Bier an und feiert sich selbst.

So irgendwie stelle ich mir das vor. Wie sonst kann man einen solchen Blödsinn verzapfen, wie das, was Sat.1 nun am Donnerstag (16.10.08) um 20:15 Uhr zeigen will. In der Geschichte geht es um Hans, welcher auf Malle ins Krankenhaus eingeliefert wird wegen einem Bienenstich. Doch man stellt fest, das der Stich lebensbedrohlich giftig ist. Kurz darauf findet man eine riesen Biene und dann wird schon eine Schafsherde überfallen. Und irgendwann werden dann die Menschen von riesen Bienen überfallen. Ob alles gut geht und was dahinter steckt, soll der Film zeigen.

Doch so wie sich das liest, müssen alle verantwortlichen für den Film nicht nur einen Bienenstich, sondern gleich mehrere Sonnenstiche abbekommen haben. Alberner und absurder geht es ja nun wirklich nicht mehr.

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