Der bergische Zwieback – Lecker und gut

Posted on 13/10/2008 von

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Zwieback kennt jeder von uns. Spätestens wenn man als Kind krank wird und ekelhaften Tee ohne Zucker und ohne Zitrone trinken musste. Dazu noch Zwieback essen sollte, weil es gerade das Beste sei. Spätestens dann gibt es genug Menschen, die das staubige doppelt gebackene Brot am liebsten verfluchen würden und dem Erfinder mal die Meinung geigen möchten. Doch es gibt eine Region in Deutschland, die hat den Aufstand geprobt. Ja, ein kleiner Teil in Deutschland hat vor langer Zeit erfolgreich Widerstand geleistet und das mit ungewöhnlichen Mitteln.

Das bergische Land hat seinen eigenen Zwieback. Es nennt sich deshalb auch der „bergische Zwieback“ und wird besonders von Touristen immer wieder gerne gekauft. Der Trick ist einfach. Es wird eine süße und knusprige Schicht auf einen länglichen Zwieback gebacken, welche für einen deutlich besseren Genuss sorgt. Die Schicht hat oft Geschmacksrichtungen wie Zitrone, Schokolade, aber besonders beliebt sind Haselnuss, Kokos oder Mandel. Alles süß und alles trocken.

Der „Bergische Zwieback“ ist auch ein wichtiger Teil der „bergischen Kaffeetafel“, so wie auch die Dröppelmina (wo Kaffee drin ist) oder die „bergische Waffel“.

Nach mindestens einem Jahrzehnt, hab ich gestern freiwillig mir den „bergischen Zwieback“ am Touristenort „Müngstener Brücke“ gekauft und gegessen und dachte so bei mir. Ich hasse Zwieback, aber das Bergische dazu ist ja echt lecker. Und so kam es, das ich Euch heute mal dieses leckere Gebäck einfach ans Herz legen wollte.

Wer mal wieder im Umfeld von Remscheid, Solingen oder Wuppertal ist, sollte sich das mal kaufen und probieren.

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Posted in: Verbraucher