Beck ist weg – Schade eigentlich

Posted on 10/09/2008 von

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Seit ein paar Tagen ist wieder viel von der SPD zu lesen. Kurt Beck wurde als SPD-Chef gegangen und das überdeckt viele Schlagzeilen, das die SPD in Hessen unter Mitwirkung der Linken, an die Macht kommen will. Interessant ist, das Beck gegangen wird, nachdem Münte wieder in der Bundespolitik mitmacht. Schade ist es zwar, das Beck geht, weil die SPD mit Kurt ein komisches Völkchen wurde, doch vernünftig ist es schon.

Allerdings bezweifel ich sehr das die SPD sich grundlegend ändert, weil eine Personalie sich ändert. Gut, Kurt war Chef und damit nicht irgendwer in der SPD, aber in der SPD war selten der Chef auch wirklich der Chef, sonst wäre Beck ja nicht gegangen worden. Doch richtig ist auch das Leute wie Schröder oder Münte die Partei hervorragend im Griff haben. Das Steinmeier nun Kanzlerkandidat werden soll. Hmmm, ich weiß nicht. Im Wahlkampf geht es immer weniger um Qualifikation. Es muß auch immer viel Sympatie vom Wähler da sein und Steinmeier ist nicht gerade sympatisch.

Eine inhaltlich veränderte SPD erwarte ich insgesamt nicht. Das sich was vor dem Wahlkampf ändern wird, ist klar, aber die großen Sprünge werden es nicht sein. Dafür zeigen die ersten Umfragewerte eine erstärkte SPD. Ich denke, darauf kam es der SPD an. Endlich wieder ein starker Gegner der CDU werden. Endlich mal die Lobeeren selber einkassieren und nicht immer nur den „schwarzen Peter“.

Doch ein Jahr vor der Bundestagswahl frage ich mich, welche Lobeeren wer überhaupt einkassieren sollte. Wirklich was bewegt und verändert im positiven Sinne wurde nicht. Man hat nur gelernt das eine große Koalition derzeit nicht funktioniert. Und da spielt es keine Rolle ob Beck, Schröder oder Münte den SPD-Chef spielen.

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Posted in: Politik