BlogPakete – Bessere Ideen oder untergehen

Posted on 27/08/2008 von

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Ich bin auch einer der Blogger, welcher BlogPakete bekommt von Firmen, die so im Web auf sich aufmerksam machen wollen. Blogger sollen darüber berichten und am besten noch ein Link zur entsprechenden Seite setzen. Durch die zunehmende Häufigkeit der Pakete, welche in erster Linie keine und relativ billige Präsente (USB-Ventilator, Wasserball oder USB-Lampe) enthalten, geht die Werbewirkung auf Dauer verloren. Die Blogger berichten einfach irgendwann nicht mehr. Der Streuverlust steigt auf kurz oder lang.

Das verschenkte Produkt sollte nicht nur zum Anbieter, dessen Image oder Produkt (bzw. Dienstleistung) passen. Es muß auch Aufmerksamkeit erzeugen können. Die alleinige Überraschung, das man überhaupt beschenkt wird, geht irgendwann verloren. Ein Blogger berichtet dann nur noch, wenn das Präsent entweder hochwertig oder originell ist. Ein paar spontane Ideen mal hier:

Ein WebSpace-Provider (z.B. Strato) oder Blog-Dienstleister (z.B. Blogger.com) könnte doch ein USB-Speicherstick verschicken. Auf dem Stick ist dann nicht nur Speicherplatz, sondern auch bereits alles, was ein Blogger braucht. Ein FTP-Client, ein Mailprogramm (Thunderbird) und Flock (die Web 2.0 Browser-Variante von Firefox). Und beim ersten einlegen des USB-Sticks startet Flock mit einem fröhlichen „Hallo“ und zeigt die Grußseite des edlen Spenders (z.B. der WebSpace Provider) an. Die Überraschung ist perfekt. Das Motto des Paketes wäre: „Für alles ist gesorgt. Nur den Speicherplatz mußt Du bei uns noch buchen.“

Mobiles Internet ist auch voll mit Dienstleistern, welche um Aufmerksamkeit bitten. Warum nicht einfach ein LAN-Kabel verschicken mit dem Vermerk: „So können Sie auch surfen oder mit uns ohne Kabel und überall“.

Notebook-Hersteller könnten natürlich Notebooks als BlogPakete verschicken. Günstiger und auch effektiv wäre doch als Massenversand ein Taschenrechner. Es gibt Taschenrechner (mit Uhr) die so aussehen wie ganz kleine Notebooks. Ist zwar nicht originell, aber es hat ein Bezug zur Firma.

Suppenhersteller wie z.B. Gefro oder Zamek könnten doch eine Kostprobe versenden. Dazu vielleicht einfach noch passende Teller und Besteck, was auch Einweg sein kann und alles ansprechend verpackt. Frei nach dem Motto: „Probier mal und berichte darüber.“

Das sind alles mal Beispiele, die mir ganz spontan eingefallen sind. Wenn ich über eine Firma oder dessen Produkt länger nachdenke, könnten mir sicher wesentlich genialere Ideen kommen, wie eine Firma für viele Links und Erwähnungen in Blogs sorgen kann, so das sich der finanzielle Einsatz auch wirklich lohnt und die Blogger brav berichten.

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