Mark Medlock wird schwuler Gangster-Rapper

Posted on 05/07/2008 von

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[ironie]Mark Medlock sollte sich, nach meiner Meinung, schon längst vom Bohlen-Trallala trennen und mal so richtig Musik machen. Die Stimme dazu hat er ja. Doch er muß was falsch verstanden haben. Mark mutiert zum Gangster-Rapper und das mit kräftiger Unterstützung der Bildzeitung. Ob es die Schlägerei war, oder darauf am Tag die Titelseite ganz fett anzeigt „Die Akte Mark Medlock“. Am Imagewandel wird schon fleißig gearbeitet.

Doch was ein echter Gangster-Rapper ist, braucht mehr. Hier helfe ich gerne. Der Mark sollte sich mit vielen finsteren Gestalten umgeben. Da er ja bei BMG ist, ist dies nicht weiter schwer. Die Musikbranche ist selten sauber. Aber so richtig dicke Kanten von Bodyguards (am besten mit schwarzer Haut und finsterer Miene) fehlen noch. Diese sind für einen schwulen Mark Medlock ja eh genau richtig. Dann muß Mark Medlock nicht nur Kokain nehmen, sondern auch verkaufen. Da er im Mediengeschäft ist, dürfte er schnell Abnehmer finden, die man anschließend auch noch erpressen kann, damit er TV- und Radioauftritte bekommt.

Was fehlt noch? Waffen wären nicht schlecht. Doch in der Öffentlichkeit darf er die nicht tragen, aber ablichten geht ja auch. Gewalt-Fotos mit Mark Medlock, das hat doch was. Und dann noch der eine oder andere Schußwechsel auf der offenen Straße und selbst Sido macht sich in die Hose.

Auch an der Aussprache muß man noch arbeiten. Er sagt zu wenig Bitch (Nutte), Fuck (ficken) oder eben „Fuck your mother“ (generationsübergreifende Zuneigung). Statt Drecksack könnte er ja Fucksack sagen. Und da er schwul ist, könnte er „Fuck your Dad“ sagen. Muß ja alles auf Mark Medlock abgestimmt werden.

Nun fehlen ihm noch viele Bitches. Gut, bei ihm müssen es Männer sein, was den Hochgenuss für uns Männer etwas einschränkt. Dieter Bohlen ist ja auch ein Anfang für deutsche Verhältnisse. Besser wäre das deutsche Modell Nico Schwanz. Das hat unglaubliche Vorteile. Er sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch noch ein Schimpfwort im Namen.

Bei der Musik wird es schwierig. Mark könnte ja den „Arschficksong“ singen, doch diesen gibt es ja schon von Sido. Da muß man nochmal nachdenken. Ein Problem wäre auch, das Mark als Gangster-Rapper eine viel zu gute Stimme hat. Gleichzeitig taugt diese kaum für agressive Rap-Texte. Aber wenn das Image stimmt, ist der Rest ja auch egal.

Und nun wette ich, die Fans von Mark steigen mir kräftig auf den Kopf. Sorry, aber Satire ist nicht immer nett. 😉

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Posted in: Musik