Klar, alles billig oder kostenlos

Posted on 25/03/2008 von

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Egal wo man im Web ist, ständig lauern Fallen. Selbst seriöse Angebote wie GMX haben Fallen. Da will man die kostenlose E-Mail Adresse haben und schon stolpert man über kostenpflichtige Angebote. Und das ist nicht nur dort so. Teilweise wird der Link zum kostenlosen Angebot ganz klein unter dem gigantischem kostenpflichtigen Teil angezeigt. An anderer Stelle gibt es eine Zusatz-Option, die monatlich kostet und schon vorausgewählt ist, so das wenn der etwas unbedachte Surfer evtl. versehentlich diese kostenpflichtige Zusatz-Option auswählt. Oder bei Grußkarten, welche man gratis verschickt, ist ein Haken für ein Newsletter-Abo schon vorausgewählt. Das zieht sich überall durch.

Natürlich müssen die Firmen von etwas leben und Werbung alleine macht auch nicht immer glücklich. Auf der anderen Seite sind die Vertriebsmethoden nicht sonderlich nett und fair. Man nutzt einfach die Unbedachtheit und das Vertrauen des Users aus, um ein Geschäft zu machen. Heute hatte ich von Apple und Safari geschrieben. Und auch da wird einem bei einem Update was untergeschoben. Das sollte man wirklich verbieten, oder?

Man stelle sich mal vor, irgendwo hängen die AGB´s in einer Bäckerei. Diese liest kein Mensch. Nehmen wir mal an, da würde man einen Zusatz einbauen, wo z.B. ein Mindestkaufpreis von 5 Euro erreicht werden muß. Kauft man also nur ein Brötchen (27 Cent), dann zahlt man dennoch 5 Euro. Oder irgendwo an der Kasse steht ganz klein das wenn man nicht ausdrücklich auf den Kaffe verzichtet, dann kauft man diesen automatisch dazu (für nur 1 Euro mehr). Wer würde da noch kaufen gehen?

Im Internet strömen die User dennoch zu den Angeboten, die genau das machen, was ich mit der Bäckerei erklärt habe. Irgendwie stimmt da was nicht. Aber vielleicht liegt es auch daran das die Surfer im Web immer damit rechnen und brav aufpassen. 😉

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