Apple-Safari: Der Zwang und die Sicherheitslücke in Version 3.1

Posted on 25/03/2008 von

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Gleich zwei wichtige Meldungen gibt es zu Apple Safari. Die erste betrifft die neue Apple Safari Version 3.1. Dort wurden zwei Sicherheitslücken entdeckt. Die eine Lücke ermöglich das man fremden WebSites falsche Inhalte unterschieben kann. Was gefährlich ist, weil so z.B. bei Logins bei Mail, Banken u.s.w. Daten ausspioniert werden könnten. Und die zweite Lücke verursacht Abstürze. Die Sicherheitlücken wurden in der Version 3.1 für Windows entdeckt. Zum Zeitpunkt, wo dieser Artikel erstellt wurde, gab es noch kein Sicherheitsupdate.

Dafür fühlen sich viele User von iTunes persönlich abgegriffen. Wer sein iTunes aktualisiert, bekommt quasi den Safari-Browser untergeschoben. Die Update-Funktion bietet die Installation von Safari automatisch an und hat auch standardmäßig einen Hacken drin. Benutzer, die gewohnt sind, einfach ohne lesen auf „weiter“ bzw. „ok“ zu klicken, bekommen dadurch etwas, was diese vermutlich nicht einmal haben wollen. Dafür bekommt Apple harte Kritik von Bloggern, der Mozilla Organisation und so manchen Branchen-Spezialisten. Man spricht von „Microsoft-Taktik“, „Sicherheitsrisiko“ und „Vertrauensverlust“. Ich denke, wer Software updatet, sollte grundsätzlich vorher lesen, was passiert, dann kann einem sowas nicht passieren.

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