Else-Aktie als Lösung für die Berliner Siegessäule "Goldelse"

Posted on 22/03/2008 von

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siegessaeule.jpgDie Else, welche Tag und Nacht von Autos umkreist wird, hat in Berlin einen schweren Stand. Das Fundament der Berliner Siegessäule bröckelt und auch die Goldhaut muß dringend überholt werden. Das alles kostet jedoch locker 3,5 Mio Euro. Doch Berlin ist bekanntlich sowas von pleite, das dieses Geld nicht aufzubringen ist. Doch auch die Bürokratie macht Probleme. Der Bezirk meint, das Land Berlin muß die Restaurierung finanzieren und Berlin macht keine Förderzusage. Und der Bund wird mit dem Fördertopf für Tourismusentwicklung nur die Säule selber finanzieren, aber nicht das, was noch dazu gehört, wie z.B. eine Renovierung der Tunnel und der Torhäuser, die zum Denkmal auf die Verkehrsinsel führen.

Vielleicht sollte man mal einen anderen Gedanken verfolgen. Ich hab da eine Idee. Berlin startet eine „Else-Aktie„. Diese könnte bei Touristen und Berlinern gut ankommen. Die Menschen kaufen Aktien ohne Wert. Jede Aktie kostet 10 Euro und Gold-Aktien kosten z.B. 50 Euro. Das Geld aus dem Erlös fließt in die Sanierung der Goldelse ein. Jeder, der Aktien kauft, bekommt auch entsprechende Aktien-Papiere und hat damit nicht nur ein Souvenir, sondern hat auch einen Beleg dafür das er aktiv geholfen hat, die Goldelse zu retten. Und wenn die Sanierung abgeschlossen ist, gibt es eine große Party. Dort dürfen nur Menschen zur Goldelse, welche die „Else-Aktie“ vorlegen können. Die „Else-Aktie“ muß natürlich intensiv beworben werden, sonst wird es ein Flop. Für die Promotion kann man aber Sponsoren finden. Welche Firma schmückt sich nicht gerne damit, ein so beliebtes Kulturgut wie die „Goldelse“ zu unterstützen? Ich vertrete die Meinung, das Bürger lieber aktiv bei einer Sache helfen, als das diese Steuern zahlen und nicht nachvollziehen können, wohin das Geld geht. Und die Goldelse ist halt ein Kulturgut mit Geschichte, welche auch die Bürger von Berlin weiterhin in einem schönen Licht sehen wollen, oder?

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