Wuppertal hat 358.182 Einwohner für die bergische Großstadt..

Posted on 27/01/2007 von

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Für mich die Zahl der Woche. Laut dem Quartalsbericht (Okt-Dez. 2006) hat Wuppertal 358.182 Einwohner. Davon 172.911 Männer und 185.271 Frauen. Damit sind wir Männer unterbesetzt und haben zumindest theoretisch freie Auswahl. Neben 309.053 deutschen Staatsbürgern, leben 49.129 Ausländer in meiner schönen Stadt. Gefühlt haben wir deutlich mehr Ausländer. Eine Ausländerquote von rund 13% ist wirklich irgendwie wenig, zumindest gefühlt. Wuppertal ist im Verhältniss zu manch anderen Städten, sehr freundlich zu Ausländern. Doch wenn ich mir die Innenstadt von Elberfeld anschaue und sehe wieviele Dönerbuden eng an eng stehen, hoffe ich, das wir noch mehr ganz andere Nationen bei uns begrüßen dürfen.

Wie auch immer. Mit rund 360.000 Einwohnern dürfte die derzeit heiß diskutierte zukünftige bergische Großstadt, ein großer Teil von Wuppertal kommen. Kein Wunder das Widerstand von vielen aus Remscheid und Solingen kommt. Wer will schon eine Übernahme? Die aktuelle Diskussion erinnert ein wenig an die Diskussion, als Elberfeld und Barmen zu Wuppertal zusammengelegt werden sollten. Damals wie heute, geht es darum Geld zu sparen und eine bessere Stellung im Wettbewerb mit anderen Städten zu haben. Und Barmen und Elberfeld konnten sich damals wirklich nicht riechen. Auch heute sind gerade unsere Senioren oft noch so drauf und stinken gegeneinander an.

Was spricht eigentlich dagegen, wenn man aus Wuppertal, Remscheid, Solingen eine Großstadt macht? Die Regionale 2006 hat doch auch in der Gemeinschaft funktioniert und so manch anderes Projekt in der jüngsten Zeit war in der Gemeinschaft auch gut. Nun, es gäbe weniger Posten. Aus drei Oberbürgermeister, würde nur noch einer bleiben. Und so würde es in der gesamten Verwaltung aussehen. Wer von den Politikern und bei der Verwaltung will schon Ämter abgeben, insbesondere wenn es auch noch besser bezahlte sind mit Macht? Da liegt doch das eigentliche Problem. Auf der anderen Seite könnte viel Geld gespart werden. Weniger Verwaltung bei Stadtwerke, Ämter u.s.w. Warum nicht? Und eine bessere Präsenz mit fast einer Millionen Bürger, wäre auch nicht schlecht. Die bergische Großstadt wäre die zweit größte Stadt in NRW. Ein gutes Argument für Investoren, Fördermittel von Land, Staat und EU. Und letztlich haben auch die Bürger eine Chance. Wenn die Großstadt es richtig macht, könnte die Lebensqualität steigen. Doch vermutlich dürfte es noch jahrzehnte dauern, bis bei uns wirklich eine Großstadt entsteht.

Dabei wäre die Klingenstadt mit einer einmaligen Schwebebahn kombiniert mit der Röntgenstadt ein kräftiger Werbeträger. „Bergisch Land – Die Klingen-, Schwebe-, Röntgenstadt. Bergisch schön mit Zukunft“

(Quelle: Die Zahlen wurden von der Westdeutschen Zeitung aufgegriffen)

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