Robin Scharfblog Teil3: Der Kampf mit dem Metzger

Posted on 07/12/2006 von

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In der letzten Folge hatte Robin „Dirty Harry“ als Informant und Geldgeber gewonnen. Das war ein großes Glück, weil so erfuhr Robin immer, wo er aktiv werden musste. Ihm wurden regelmäßig verschlüsselte DVD´s zugesendet, welche wichtige Informationen enthalten hatten, die er für die Rettung nutzen konnte. Eine DVD hatte besonders harte Informationen. Robin Scharfblog war in seiner Hölle, eine Kulisse, welches im Keller seines Hauses aufgebaut war. Das hatte Robin gemacht, damit die Verbrecher, die er zu sich beamte, nicht sofort erkennen konnten, wo diese tatsächlich sind. Und eine Hölle für Verbrecher ist mehr als passend.

Robin öffnete den tragbaren DVD-Player und legte die DVD ein, welche er bekommen hatte. Sofort kam das Bild von „Dirty Harry“. Im Hintergrund konnte man das Studio von Hardy erkennen. „Hallo Robin, ich habe beunruhigende Informationen für Dich und Du musst sofort handeln. Der Metzger ist wieder aktiv. Stefan Zaap hat im Fernsehen aufgerufen, Kinder die mit Instrumenten umgehen können, sollen sich bei ihm melden, damit diese bei den ‚easytones Kids‘ mitspielen können. Den Eltern hat man Ruhm und Geld geboten. Das TV-Volk darf die besten Kids wählen, die hinterher in der Band aktiv werden können. Jedoch ist dies in Wirklichkeit eine Falle. Stefan Zaap plant in Wirklichkeit, die Kinder in seiner Sendung hinzurichten um das Volk zu warnen. Wenn diese die ‚Spenden‘ an die Fürsten nicht zahlen, würden weitere Menschen geschlachtet. Du musst die Kinder retten. Hab ein Herz für Kinder, weil diese sind die Zukunft. Diese Nachricht zerstört sich in 5 Sekunden von selbst.“

Robin Scharfblog wurde ganz weiß im Gesicht. Er kannte Stefan Zaap bereits. Er ist bekannt als der Metzger, weil er in seiner Sendung „TV-normal“ normale Bürger hingerichtet hat. Natürlich modern und TV-tauglich. Er hat den Menschen bisher nie das Leben genommen, aber das Leben zerstört. Mit harmlosen Sprüchen, machte er das Leben von Modells kaputt, indem er sich über deren Namen lustig machte. Petra Loch zum Beispiel. Sie war ein Modell für seriöse Aufnahmen. Nachdem der Metzger sie hingerichtet hatte, fand sie keinen seriösen Auftrag mehr und arbeitet heute für die Porno-Industrie. Oder eine Mutter mit der Schultüte, welche Zaap als Kieferin vorgestellt hatte. Die Mutter hatte alles verloren. Job, Kinder und selbst ihr Mann hatte sie verlassen. Der Zuschauer hatte den Eindruck, das Zaap eine Comedy-Sendung hatte und war sehr beliebt. Doch es war ein Schlachthof der menschlichen Seele. Ziel war es, Gegner des Fürstentums Contra8 aus den Weg zu räumen.

Robin hatte Angst, doch die Kinder mussten gerettet werden. Nur wie sollte man dies tun? Das Studio von „TV-normal“ war eine Festung, die keiner einnehmen konnte. Robin hatte inzwischen ein Team von zwei Leuten an seiner Seite. Tim, ein großer Tanzkämpfer, welcher unter dem Namen „T!“ schon vielen den Tanzkampf beigebracht hatte. Und die Frau Scheinemaker, welche durch ihre geschickte Redensart und technischem Wissen, z.B. erfolgreich viele Geldscheine machte. Daher auch Ihr Name Scheinemaker. Er machte einen Plan und er liebte es, wenn sein Plan funktionierte. Robin war berühmt dafür, das er nach einem gelungenen Einsatz eine Zigarre rauchte und seinen Spruch sagte.

Der Tag des Einsatzes zur Rettung der Kinder kam. Da niemand damit rechnen konnte, das Menschen fliegen konnten, hatte er eine Idee. Flugzeuge kannte man in der TV-Landschaft noch nicht, also wurde der Luftraum auch nicht geschützt. Robin gab seinem Team „Red Bull“ aus. Das Team trank davon und bekam Flügel. Nur zuviel durfte man davon nicht trinken, weil dieser Zaubertrank, welcher ein Zauberer mit langem weißen Haar nur für Robin herstellt, auch den Geist belebte und zwar so stark, das die Menschen sogar auf das Fernsehen verzichten wollten. Robin war ein solcher Fall, er war in jungen Jahren in den Topf gefallen, worin der Zauberer das Getränk braute. Robin darf davon nichts trinken, da die Gefahr bestehen würde, das er zu Weise wird und zu lange über seine Handlungen überlegen könnte, das es zum Tode führen kann. Wer zulange überlegt, was alles nötig war, bis das Essen auf dem Tisch steht und zwar angefangen bei der Geburt der Kuh bis hin zum Steak, der kann verhungern. Doch Robin bekam vom Zauberer die Erlaubnis, einmal im Monat eine halbe Dose zu trinken. Das reichte, um Robin nicht in Gefahr zu bringen und damit auch ihm die Flügel wachsen.

Mit den für kurze Zeit gewachsenen Flügeln konnte Robin und sein „B-Team“ die Mauern unbemerkt überfliegen. Robin wollte die Telefonleitungen zerstören, so das ein Voting vom Volk unmöglich wurde. Damit könnte er verhindern, das dem Volk pro Anruf ein halber Taler abgenommen würde. Also kämpfte sich Robin durch viele Räume, die Flügel waren zum Glück wieder weg. Sein Lichtschwert, welches aus einer beendeten Produktion stammt (welche George Lukas produzierte), hatte hier viel helfen können. Doch das Lichtschwert hatte in Wirklichkeit keine tödlichen Folgen, sondern betäubte die Menschen nur, welche davon berührt wurden. Das war Robin sehr wichtig, weil er unschuldige Menschen nicht töten wollte.

„T!“ hatte es jedoch am schwersten. Alleine schon über die Mauer zu kommen, war schwer, weil „T!“ eigentlich Flugangst hatte. Nach einem solchen Flug mit „Red Bull“ war er immer für kurze Zeit sehr abwesend. Sein Körper war danach zusätzlich immer sehr geschwächt. „Scheinemaker“ hatte es hingegen leicht. Der Hauch von belebten Geist führte immer dazu, das sie ihre Gegner mit Weisheiten verwirren konnte. Als beim Kampf durch die Büros, „T!“ in Gefahr war, sagte Scheinemaker zum Gegner von T!: „Wenn Du Tod bist, lebst Du nicht mehr.“ Das hatte den Gegner verwirrt und T! konnte flüchten.

Als Robin in der Telefonzentrale ankam und die Bombe legen wollte, kam T! auf eine Idee. Man könne doch einen Umkehreffekt einbauen. Die Anrufer könnten doch je Anruf einen halben Taler Guthaben auf die Telefonrechnung bekommen. Dadurch würde man dem Volk mehr helfen. T! fügte hinzu: „Robin, lass uns das Geld von den Reichen nehmen und geben es den Armen!“ Robin fand Gefallen an der Idee und setzte es um. Und er hatte das Tonband vom Anrufbeantworter verändert. Nun gab es je Anruf folgenden Text: „Herzlich Willkommen bei TV-normal. Danke das Sie mitgemacht haben. Diesmal hatten Sie leider kein Glück gehabt. Versuchen Sie es doch noch einmal. Für diesen Anruf schenkt wir Ihnen einen halben Taler.“

Nun musste das „B-Team“ die Kinder retten. es war ein großer Raum, wovor eine Wache auf einen Stuhl gesessen hatte. Vor dem Stuhl war ein weiterer Stuhl und ein Pult. Rundherum waren zehn weitere Sitze, wo Leute warten mussten, die in das Gebäude wollten. Robin hatte Glück, es war keiner da. Die Wache nannte sich Günther Fauch. Er machte seinen Namen alle Ehre. Durch sein Fauchen hatte er viele Menschen abhalten können, weiter zu machen. Die Wache sagte zu Robin, das er sich doch setzen möge. Scheinbar wusste die Wache nicht, wer Robin Scharfblog war. Robin nutzte die Gelegenheit um möglichst unbemerkt in das Gebäude zu kommen. Robin wurde nach seinen Namen gefragt. Er sagte nur, er wäre ein Professor aus Wupperal mit dem Vornamen Robin. „Hallo Robin, mit wie vielen Menschen möchtest Du in die Halle?“, fragte Herr Fauch. „Es sind drei Leute und wir möchten auch wieder da raus.“, antwortet Robin. „Kein Problem! Du musst nun 14 Fragen beantworten. Wenn Du alles richtig machst, darfst Du rein und mit beliebigen Menschen auch wieder raus. Die 15 Fragen sind in 3 Levels aufgeteilt. Schaffst Du eine Frage nicht, fällst Du auf den Anfang des geschafften Levels zurück und kannst dann entweder nur alleine, zu Dritt oder überhaupt nicht rein. Solltest Du die Frage 15 schaffen, erhältst Du zusätzlich 1 Mio. Taler.“ Robin war aufgeregt und überrascht. Einen solchen Schutzmechanismus, welcher bei Erfolg auch noch eine Millionen Taler auszahlte, kannte er nicht. Doch er versuchte es. Nun wurden Robin die Fragen gestellt mit jeweils 4 Antworten, wovon er sich eine aussuchen musste. Er hatte zum Glück seinen Joker mit. Die Frau Scheinemaker galt als sehr schlau. Wenn Robin mal eine Antwort nicht wusste, hat sie so oft gehustet, bis Robin die richtige Antwort hatte. Ein Husten war für Antwort A. Zweimal husten war für Antwort B u.s.w. Und Robin hatte Glück. Er konnte alle 15 Fragen beantworten. Es kam Glitzer von der Decke und er bekam eine Millionen Taler. Der Sack mit der Summe war schwer, weil in der TV-Landschaft gab es nur eine Münze, welche genau ein Taler war. Und der Taler war aus reinem Blei. Fauch meinte: „Sie sind der Erste, welcher alle Fragen richtig hat. Glückwunsch.“ Robin gab den Sack Mr. T! und alle gingen in die Halle. Im Hintergrund hörte er schon die vielen Mitarbeiter von Stefan Zaap, die ihn verfolgten. Es war höchste Zeit, die Kinder zu befreien und zu verschwinden.

In der Halle eingetroffen, sah er die Kinder, die hinter Gittern standen. Er erinnerte sich spontan an eine Serie im Fernsehen, wo allerdings Frauen hinter Gittern waren. Er fragte sich ob die Serie das wahre Leben vom Frauenknast zeigte oder ob es nur eine erfundene Produktion war. Doch T! schrie genau in diesem Moment auf, weil der Sack voll Taler auf T!´s Fuß gefallen war. Robin kam wieder zu sich und machte sich auf. Zum Glück hatte er eine programmierte Fernbedienung bei sich. Diese ermöglichte es ihm, die passende Frequenz einzustellen um so die Käfige der Kinder zu öffnen. In diesem Moment klingelte sein Handy. Robin ging ran und hörte die Stimme: „Robin? Hier Skutti, unser Glitzer-Transporter kann Dich jetzt über Dein Handy anpeilen und Dich in unsere Hölle beamen.“ Robin sah wie die Zaap-Mitarbeiter in die Halle stürmten. „Skutti, kannst Du auch die Kinder und mein Team erfassen?“ „Ja, kein Problem, Dein Handy strahlt stark genug, so das ich alle sehen kann.“ „Prima, Skutti, dann hol die Kinder und uns heraus.“ „Robin, dazu müssen die Kinder die Käfige verlassen. Nur alles außerhalb der Käfige kann ich beamen.“ Mein Gott, Robin kam in Not. Die Zaap-Mitarbeiter greifen an. Es waren noch nicht alle Kinder aus den Käfigen. Die Batterie der programmierten Fernbedienung musste gewechselt werden. Normal nutzt Robin ja Duracell, doch die hatten gerade Lieferprobleme, so das Robin die Alti-Batterien nutzen musste, welche aus dem Discounter stammen und nur die Hälfte an Leistung hatten. T! wirbelte seinen Sack um sich und konnte so einige Mitarbeiter vom Metzger fern halten. Sein Tanzkampf war wieder eine einmalige Leistung. Eine Jury hätte ihn 10 von 10 Punkten gegeben. „Scheinemaker“ trank etwas von „Red Bull“ um wieder Weißheiten von sich zu lassen. Robin wechselte die Batterien.

Die Kinder waren völlig geschwächt, doch sie schafften es aus den Käfigen. „Was ist hier los? Wer hat meine ‚easytones Kids‘ freigelassen?“, sagte der Metzger Stefan Zaap, als er plötzlich in der Halle stand. Scheinemaker sagte: „‚Welt der Würmer – Schau Dich schlau‘ wird es Dir nächsten Sonntag verraten. Wir haben jetzt keine Zeit für Dich.“ Zaap war verwirrt, doch er war stark. Sein fettes Lächeln mit den falschen Zähnen und die rot leuchtenden Augen versprachen nichts Gutes. Immer wenn Stefan Zaap so schaute, hatte er eine Gemeinheit vor. Robin wollte Skutti den Befehl zum beamen geben, doch vorher musste noch ein Kind befreit werden. T! sagte: „Robin, wir müssen weg, sonst war alles um sonst.“ Robin meinte darauf: „Umsonst ist nur der Tod. Wir kämpfen. Einer für alle, alle für einen.“ Der Metzger rief nach seinen Fußabtreter: „Älton, wo bist Du. Ich will ‚Blamieren oder rasieren‘ spielen“ Das war ein bekanntes Spiel aus seiner Sendung. Dort wurde immer einer aus dem Volk ausgewählt, welches gegen Zaap kämpfen musste. Das Ende war immer gleich. Entweder wurde der gesamte Körper vom Kandidaten rasiert, was in der TV-Landschaft eine absolute Erniedrigung war, oder der Kandidat musste eine ganze Woche zu Gast in einer Talkshow sein, wo alle schlimmen Dinge, die er getan hatte, einem Millionen Publikum präsentiert wurde. Eine Blamage, wovon sich nur wenige erholen konnten.

In dem Moment wo Älton, ein ein Meter kleiner und ein Meter dicker Mann, auftauchte und die erste Frage stellen wollte, rief Robin: „Skutti, beam me up.“ Doch es klappte nicht. Ein Kind hatte zwischendurch das Handy von Robin in der Hand und hatte sich das Spiel „FOK WM“ auf das Handy geladen um zu spielen. Älton holte den Rasierer raus. Stefan Zaap wusste noch nicht was Beamen war und glaubt daran das er Robin und sein „B-Team“ nieder machen konnte. Plötzlich klingelte das Handy von Robin: „Ja, was ist?“ „Hier Skutti, soll ich Dich beamen?“ Robin antwortet nur: „Du bist mein Telefonjoker. Genau zur richtigen Zeit. Hol uns hier raus.“

Und im letzten Moment wurden alle Kinder und das „B-Team“ mit viel Glitzer aufgelöst. Stefan Zaap, ein schlechter Verlierer, bekam einen Anfall und schwor Rache, ewige Rache. Er rief Robin hinterher: „Dich mache ich auch noch fertig. Und dann werde ich Dich beim ‚Grand Prix der Metzger‘ anmelden.“

Doch Robin lachte nur und war plötzlich weg. Zurück in seiner Hölle verteilte er die gewonnen Millionen Taler an die Kinder und sorgte dafür das diese sicher zurück zu deren Familie gebracht werden. Robin hatte diesmal Glück, verdammt viel Glück. Ob er bei seinem nächsten Einsatz soviel Glück haben wird? Nach gut zwei Tagen schaute Robin in seiner Post. Es war wieder eine DVD da. Doch diesmal nicht von „Dirty Harry“ sondern von Stefan Zaap. Wie kam die DVD zu Robin? Wusste Stefan Zaap wo Robin seine Zentrale hat? Mehr erfahrt Ihr in der nächsten Folge.

WICHTIG!!! Diese Geschichte ist eine Erfindung. Ähnlichkeiten mit Personen, Gegenstände und wahren Ereignissen sind zufällig.

Hier zu Robin Scharfblog Teil 4 (Letzter Teil)

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Posted in: Humor & Co.