Robin Scharfblog Teil2: Das Treffen mit "Dirty Harry"

Posted on 04/12/2006 von

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Hier die Fortsetzung vom ersten Teil.

Robin will für den Zuschauer und für ein zukünftiges echtes Free-TV kämpfen. Und so suchte er nach einigen Gefolgsleuten. Eines Tages begab es sich, das Robin den Kult der TV-Landschaft persönlich getroffen hatte. Er heißt Hardy Schmitt. Er war Hofnarr des ersten königlichen Fernsehsender und war dort beim Publikum besonders durch die Sendung „Schmittallein“ beliebt. Das war der erste Ansatz einer Late-Night, wo er Rumpelstilzchen regelmäßig ärgerte. Reich wurde Hardy Schmitt nicht und das große Geld lockte durch ein Fürstentum, welches noch mehr Erfolg mit bekannten Gesichtern wollte. Das Satt2-Fürstentum konnte überzeugen und so ist der Hofnarr mit deutlich mehr Geld zum Fürstentum gewechselt. Er sollte eine eigene große und tägliche Late-Night bekommen. Hardy hatte noch nie die Hand vor dem Mund genommen und alle haben ihn auch gelassen. Der Hofnarr ist eben die einzige Person, die Sachen ohne Strafe sagen durfte in der noch guten Zeit, wofür andere gehängt werden. Und da er in seiner Late-Night oft böse und deftige Sprüche abgelassen hatte, bekam er schnell den Spitznamen „Dirty Harry“. Nach vielen treuen und erfolgreichen Jahren im Satt2-Fürstentum, hatte Hardy nicht nur Kult-Charakter. Er hatte auch keine Lust mehr. Es war halt nicht mehr so wie früher. In der guten alten Zeit. Geld war auch genug da und so begab es sich, das Hardy sich plötzlich verabschiedete. Er nannte es „kreative Pause“ doch die Wahrheit kam erst viel später ans Tageslicht. Die neue Generation der Fürstentum-Führer hatte Freunde von Hardy vor die Tür gesetzt. Freunde, die das Treiben von Hardy geschützt hatten. Menschen, die durchaus auch selbstkritisch waren und die Wahrheit ertragen konnten. Und genau diese Freunde brauchte Hardy, damit er weiter erfolgreich bleiben konnte und damit er am Leben bleiben durfte. Doch die neue Generation, welche man auch „Heuschrecken“ nannte, war bösartig und haben viele Köpfe rollen lassen. Hardy jedoch wollte am Leben bleiben und ging für lange Zeit ins Exil. Er war in ein Land gegangen wo ihn keiner finden konnte und wo ihn auch keiner kannte.

Eines Tages kam das erste Königreich und bot Hardy an, eine kleinere eigene Sendung zu machen. Es sollte so werden wie früher, nur mit mehr Narrenfreiheit und noch mehr Geld. Es gab lange Verhandlungen und Hardy sagte schließlich zu. Hardy wurde aufwendig vor Anschlägen geschützt und mußte auch nur zweimal in der Woche arbeiten. Doch Hardy hatte zuviel erlebt. Er hatte viel Leid und Elend in der TV-Landschaft gesehen und fand es nicht gut, das Free-TV mit zusätzlichen „Spenden“ versehen werden sollte, wo das sowieso arme Volk keine Taler mehr hatte. Doch Hardy hörte von Robin Scharfblog, welcher als Volksheld gefeiert wurde. Und so machte sich Hardy auf den Weg. Er suchte nach dem Volksheld.

Robin Scharfblog hatte sich im TV-Dschungel versteckt und einige Sicherheitsmassnahmen getroffen, um seinen Gegnern das Leben schwerer zu machen. So hatte er ein großes Quotenlochfeld geschaffen, welches von einem Sommerlochgraben umgeben wurde. Gerade die zwei Königshäuser und die ganzen Fürstentümer gekamen bei sowas regelmäßig Angst und scheuten dies wie die Katze das Wasser. Noch schlimmer waren seine Medienwächter, die auf illegales Betreten schnell aufmerksam wurden. Doch Hardy war kummer gewohnt und schaffte es komplett durch die Sicherheitsmassnahmen. Er war der Erste, der es schaffte. „Was hast Du hier verloren?“ hörte Hardy eine Stimme sagen. „Ich bin Hardy Schmitt und suche nach Robin Scharfblog.“ antwortete Hardy. „Was wollen Sie von dem Mann, der das Free-TV retten will?“ kam von der Stimme. „Ich möchte Robin helfen.“, sagte Hardy darauf. Plötzlich löste sich Hardy mit viel Glitzer auf und verschwand aus dem TV-Dschungel. Er landete in einer Hölle. Vor Hardy stand Robin. Doch Hardy konnte sich nicht zu Robin bewegen, es schien als wäre eine unsichtbare Wand zwischen den beiden. „Was war das?“, fragte Hardy völlig verwirrt. Robin erklärte das er auf seiner langen Reise ein paar alte Kulissen und Gegenstände aus der abgesetzten Serie „Star-Weg“ gekauft hatte und sich freute das alles sogar in der Wirklichkeit funktionieren würde. Man nannte den Transport von Personen und Gegenständen per Auflösung schlicht und einfach „Beamen“. Die unsichtbare Wand war ein Kraftfeld auf dem der Sponsor „Vitalkraft“ angebracht war. Schleichwerbung war halt im fremden Land erlaubt. Doch Robin wollte wissen, warum und wie Hardy helfen will.

Hardy erklärte, das er mit seinem hohen Alter zur Erkenntniss gekommen sei, das man dem Volk nicht alles nehmen darf, was für das Volk wichtig wäre. Das Fernsehen gehöre ja immerhin schon genauso zur Familie wie der Opa oder das Kind. „Aber Hardy, im letzten Interview mit der Frau Raichberger hast Du noch gesagt, das Du dessen Lied singst, wessen Brot Du ißt. Du bist Hofnarr vom ersten Königreich. Das nehme ich Dir nicht ab, das Du mir helfen willst.“, sagte Robin und setzte einen nach, „Zudem sagst Du das die Fürstentümer Unterschichtenfernsehen machen würden.“ Doch Hardy erwiederte: „Ich hab mich aber auch zum Volk begeben um mal zu sehen, wie es dem Volk geht. So wurde ich zum Verkäufer einer Imbissbude, weil ich da gewiss nur das normale Volk treffen würde. Und ein längeres Gespräch mit Tittsche war für mich sehr aufschlußreich und hat mich zum Nachdenken gebracht. Tittsche sagte zu mir, das meine Zuschauer und auch ich in Gefahr wären, wenn ich nicht was tun würde.“ Tittsche war ein im Ort bekannter Mann. Er trank zuviel, ging mit einem Schlafmantel einkaufen und war ein Verschwörungstheoretiker. Da seine Vorhersagen jedoch oft Wirklichkeit wurden, war er für viele Menschen der Seher. „Abgesehn davon ist das TV-Geschäft doch nicht das wahre Leben. Würde ich zu sehr gegen die Fürsten und insbesondere gegen das erste Königreich reden, wäre mein Schutz weg.“ setzte Hardy fort. Robin Scharfblog war jedoch nicht blöd. Würde Hardy mit Robin arbeiten, wäre Hardy auch nicht mehr geschützt und das Volk würde den beliebten Hofnarr nicht mehr sehen können. „Hardy, wie willst Du mir helfen, ohne Dein eigenes Leben zu riskieren?“ meinte Robin dann auch. „Nun, ich habe viel Geld, was Du brauchen wirst. Und ich möchte bei den Königshäusern und Fürstentümern spionieren. Dazu mache ich etwas, was ich nur sehr ungerne mache. Ich werde mich besonders bei den Fürstentümern stark für Interviews anbieten. So komme ich bei den Sendern rein und kann für Dich wichtige Informationen sammeln.“ schlug Hardy vor.

Robin Scharfblog hatte sich entschlossen, Hardy eine Chance zu geben. Er wollte testen ob „Dirty Harry“ wirklich das einhält, was er vorgeschlagen hatte. Und so kam es das Robin seinen ersten und sehr guten Gefolgsmann bekam. Hardy hatte nicht gelogen und Robin viele wesentliche Informationen geliefert.

Mit dem Geld von „Dirty Harry“ gründete Robin die Stiftung für Süchtige Telenovela Menschen kurz “STM e.V.”. Doch der erste große Kampf stand noch bevor. Wird Robin seinen ersten großen Kampf in der Zentrale eines Fürsten-Senders bestehen? Findet Robin noch weiter Gefolgsleute, die ihm helfen? Und kann Robin das Volk und das Free-TV retten? Mehr erfahrt Ihr in der nächsten Folge.

An alle RTL II – Zuschauer, diese fiktive Geschichte ist eine Erfindung. Ähnlichkeiten mit Personen, Gegenstände und wahren Ereignissen sind zufällig und nicht im Sinne der Autoren.

Hier zu Robin Scharfblog Teil 3

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Posted in: Humor & Co.